Studie: EFT und SEFT zur emotionalen Unterstützung bei Brustkrebs

Eine Brustkrebsdiagnose betrifft nicht nur den Körper. Viele Betroffene erleben auch eine starke emotionale Belastung. Genau hier setzt die systematische Literaturübersicht von Hasibuan und Kollegen an.

Die Autoren sichteten Studien aus den Jahren 2019 bis 2024 zu EFT und SEFT bei Brustkrebspatientinnen. Am Ende wurden sechs Arbeiten einbezogen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Klopfakupressur und die spirituell erweiterte Form SEFT emotional entlastend wirken können – besonders im Umgang mit Stress, Angst und depressiver Stimmung.

Interessant ist:

Die untersuchten Studien berichten nicht nur über weniger emotionale Belastung, sondern auch über Verbesserungen im Körperbild, mehr innere Stabilität und eine unterstützende Wirkung während belastender Behandlungsphasen.

Gleichzeitig bleibt die Einordnung wichtig

Die Übersichtsarbeit stützt sich auf nur sechs Studien, darunter auch Fallstudien, quasi-experimentelle Arbeiten und kleinere Untersuchungen. Die Autoren selbst weisen darauf hin, dass weitere methodisch strengere Forschung nötig ist.

Für EFT-/Klopfakupressur-Interessierte ist die Studie dennoch wertvoll

Sie zeigt, dass einfache, körperorientierte Selbsthilfeverfahren im onkologischen Kontext zunehmend wissenschaftlich betrachtet werden – nicht als Ersatz für medizinische Behandlung, sondern als mögliche ergänzende Unterstützung für emotionale Stabilisierung.

Quelle: Hasibuan, S. H., Said, F. M., Rashid, N. A., Huda, A., & Mulyani, S. (2025). The Effectiveness of Emotional Freedom Technique (EFT) in Improving the Mental Health of Breast Cancer Patients: Systematic Literature Review. African Journal of Biomedical Research, 28(1S), 615–619.

Zur vollständigen Studie…

Weitere wissenschaftliche Studien…

Wichtig: Die hier vorgestellte Methode der Klopfakupressur (EFT) versteht sich als komplementäre Maßnahme zur emotionalen Selbsthilfe. Sie ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei starker oder anhaltender psychischer Belastung kann es sinnvoll sein, zusätzlich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.