Tipp der Woche: EFT Klopfakupressur bei Schmerzen

Bestimmt hat jeder, der das Klopfen kennt, auch schon mal an eigenen Schmerzen getapped. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen, …

„…diese Kopfschmerzen…, diese Kopfschmerzen…, diese Kopfschmerzen…,“ Und dann gibt man es auf, weil es nichts oder nur wenig gebracht hat.

Wie gehst Du nun mit EFT Klopfakupressur so an Schmerzen heran, dass Du mehr Erfolg haben kannst?

Erstmal gilt auch hier die Grundregel des EFT Klopfakupressur, sei so präzise und spezifisch wie möglich. Dass heißt natürlich nicht, dass Du so lange Sätze wie möglich formulieren sollst. „Mein stechender,, pulsierender und punktueller Schmerz, unten rechts neben der Wirbelsäule, direkt am Beckenrand, nach innen und unten ausstrahlend.“ Nein, es geht um das Fokussieren, also benenne zunächst einmal mal den im Augenblick dominantesten Schmerzpunkt so genau wie möglich und finde dann kurze einfache Worte, die das auf den Punkt bringen: „Dieser stechend pulsierende Schmerz.“

Oft lassen sich Schmerzen selbst so aber nicht einfach „wegklopfen“. Erinnere Dich also an das 3-Schritte-Modell zum Umgang mit Körperthemen (EFT Modul 2):

1. Schreib erstmal alle Körperwahrnehmungen auf, nicht als medizinisch fachgerechte Beschreibung mit der korrekten Fachterminologie, sondern einfach nur genau so, wie Du es nennst; also Wahrnehmungen statt Interpretationen… Mit dem am deutlichsten spürbaren Symptom beginnst Du dann zu klopfen (Grundrezept). Dabei neigen solche Körperwahrnehmungen dazu, hin und her zuwandern, schwächer und stärker zu werden oder gar ganz in der Wahrnehmung sich zu verändern. Prüfe also nach jeder Klopfrunde, wie genau es sich jetzt anfühlt. Und selbst wenn sich gar nichts verändert, einfach weiter klopfen…

2. a) Beobachte dabei auch Deine Emotionen. Vielleicht kommt irgendwann Ärger oder Wut hoch, oder Angst in irgendeiner Form. Klopfe dann die Emotionen, die durch Dein Körperthema, während des Klopfens an den Körpersensationen, in Dir hochkommen. Wenn diese nicht irgendwann von alleine hochkommen, kannst Du Dir nach einer oder zwei intensiven Klopfsessions durchaus auch mal die Frage stellen: „Wie genau fühle ich mich durch dieses Körperthema?“

2. b) Nach dem Du nun schon eine Weile an Deinen Emotionen bezüglich des Körperthemas geklopft hast, stell Dir mal die Frage: „Wenn es eine Emotion gäbe, die mein Körperthema sozusagen >macht<, welche wäre das dann?“ Kurzes Brainstorming und dann bearbeitest Du diese Emotion/en mit dem Grundrezept.

3. Dann gehst Du auf die Bedeutungsebene: „Welche tiefere Bedeutung hat dieses Körperthema für mich?“ „Wenn mein Körperthema irgend einen Sinn für mich und mein Leben hätte, welcher wäre das dann?“ „Woran erinnert mich dieses Körperthema?“ Antworte immer spontan und emotional; was kommt also hoch durch diese Frage. Dieses Thema, diese Themen bearbeitest Du dann.

Diese drei bzw. vier Schritte machst Du natürlich nicht an einem Tag. Nimm Dir am besten an einem Tag immer nur ein Schritt vor oder klopfe sogar mehrere Sessions an einem Schritt; und immer schön in der Reihenfolge der Schritte bleiben, dann fällt der jeweils folgende Schritt leichter 🙂

Diese und andere tolle EFT-Ansätze lernst Du, durch spannende Demonstrationen, eingängige Erklärungen und professionell begleitetes Üben, im EFT Klopfakupressur Modul 2.