Studie: Wie könnte „Energie“ im Körper messbar werden?

Ein neuer Blick auf Biofield-Therapien, Biophotonen und Forschungslücken

Die meisten EFT-Anwender spüren sofort „da passiert etwas“ – und manche fragen sich trotzdem: Wie würde das in einer Sprache klingen, die auch Biophysik versteht? Genau hier setzt dieses Review an: Es sammelt Forschungsansätze dazu, wie energie-basierte Interventionen (Biofield-Therapien und elektromagnetische Verfahren) biologisch messbare Veränderungen begleiten könnten – und wo die größten Lücken liegen.

Worum geht’s in der Studie?

Die Autoren haben keine neue klinische Studie durchgeführt, sondern ein narratives Review geschrieben: Sie fassen präklinische und klinische Arbeiten zu Biofield-Therapien sowie zu elektromagnetischen Therapien zusammen und diskutieren dazu biophysikalische Modelle (u. a. aus der Spin-/Quanten-Biophysik).

Der „Star“ des Reviews: Ultraweak Photon Emissions (UPE)

Ein zentraler Gedanke lautet: Zellen senden extrem schwache Lichtsignale aus – sogenannte UPE (ultraweak photon emissions). Im Review werden UPE als möglicher Biomarker für physiologische „Kohärenz“ (geordnetere Regulation) beschrieben – und auch als Signal, das bei oxidativem Stress/Entropie-Zuständen stärker bzw. anders ausfallen kann. Das ist kein Beweis, dass Biofield-Interventionen „über Photonen wirken“ – aber ein Versuch, Mess- und Modell-Sprache anzubieten, die überprüfbar werden könnte.

Welche Effekte werden in der Literatur überhaupt berichtet?

Über verschiedene klinische und präklinische Arbeiten hinweg berichten die Autoren, dass bei Biofield-Therapien und elektromagnetischen Interventionen Messgrößen zu Themen wie Schmerz, Entzündungsmarker, Immunantworten oder oxidativem Stress untersucht wurden – mit teils positiven, teils gemischten Ergebnissen (je nach Studiendesign).

Die spannendste Zone: mögliche Mechanismen

Das Review diskutiert zwei Modellideen, die hypothetisch erklären sollen, wie „Information“ in biologischen Systemen stabiler übertragen werden könnte:

  • Spin-vermittelte Kohärenz (konzeptionelle Übertragung aus der Physik: langreichweitige Kohärenz/Entanglement-Modelle als Denkrahmen, nicht als klinischer Beweis).
  • „Photon-sucking“ / Sog-Konzepte (Popp/Chang): Photonen würden nicht nur passiv absorbiert, sondern unter bestimmten Bedingungen „bevorzugt aufgenommen“ – ebenfalls als Modell, das erst sauber getestet werden müsste.

Was heißt das für die EFT-Klopfakupressur – praktisch gedacht?

Auch wenn EFT im Artikel nicht im Mittelpunkt steht, sind drei Impulse für EFT-Interessierte naheliegend:

  1. Messbarkeit statt Glaubenskrieg: Wenn „Energie“ diskutiert wird, dann am ehesten über saubere Biomarker-Strategien (z. B. photonik-/spektralbasierte Messungen, gekoppelt mit biochemischen Daten).
  2. Design-Qualität entscheidet: Placebo-Kontrollen, Störfaktoren (Wärme, Licht, Umgebungs-EMF) und ausreichende Stichproben sind bei subtilen Interventionen besonders kritisch.
  3. Realistische Einordnung: Das Review ist eine Landkarte (mit Hypothesen), nicht der „Beweis-Stempel“. Der Mehrwert liegt darin, Forschung so zu formulieren, dass sie widerlegbar und replizierbar wird.

Quelle: Sá, R., & Pignataro Neto, G. (2025). Advancing biophysics in energy-based clinical interventions: a narrative review. EXPLORE, 21(4), 103198.

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Wichtig: Die hier angesprochene Methode der Klopfakupressur (EFT) versteht sich als komplementäre Maßnahme zur emotionalen Selbsthilfe. Sie ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei starker oder anhaltender psychischer Belastung kann es sinnvoll sein, zusätzlich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.