Wissenschaftliche Studien über EFT
Wissenschaft & EFT
Zahlreiche Studien unterstützen die Wirksamkeit der Thought Field Therapy (daraus entwickelte sich EFT). Die Studien von Callahan (1987) und Leonoff (1995) enthalten dieselbe Anzahl von Teilnehmern, 68, mit verschiedenen Phobien und anderen Angstbeschwerden. Insgesamt sind 132 von 136 Testpersonen erfolgreich mit der Thought Field Therapy (TFT - aus dem heraus sich EFT entwickelt hat) behandelt worden. Das bedeutet eine Erfolgsquote von 97%, die in dieser Höhe im Bereich Psychotherapie unbekannt ist. Was vielleicht noch bedeutungsvoller ist, ist die Tatsache, dass die Gesamtbehandlungs-Zeiten außerordentlich kurz waren, was auf diesem Gebiet ebenfalls ungewöhnlich ist. Callahan´s durchschnittliche Behandlungszeit war 4.34 und Leonoff´s 6.04 MINUTEN! Innerhalb dieses Zeitraumes gelang Callahan eine subjektive Stressminderung von 6.25 und Leonoff erreichte 6.61, das ergibt für beide Studien zusammen einen Mittelwert von 6.43 (vorherige subjektive Stressintensität, SUD, zwischen 0 und 10).
Der überwältigende Erfolg dieser Methode wurde auch von Wade (1990) und Carbonell (1997) bestätigt. Die Wade-Studie war eine Doktorarbeit, die mehrfache Überprüfungen der Ergebnisse einschloss. Carbonell erstellte seine Studie mit Doppelblind-Methoden (die Endkontrolle wurde von einem Therapeuten gemacht, der die vorhergegangene Behandlungsart nicht kannte) und Placebo-Vergleich. Leider ist sie bisher noch nicht in der Fachpresse veröffentlicht worden.
Eine andere Doktorarbeit ist die von Darby (2001), die ebenfalls bemerkenswerte Resultate beschreibt.
Diepold und Goldstein (2000) überprüften ihre Ergebnisse bei der Trauma-Behandlung mit EEG-Messungen. Auch bei ihnen hielt der Erfolg an, wie Messungen nach 18 Monaten bestätigten.
Trauma-Patienten der ethnischen Gewalttaten im Kosovo waren die Zielgruppe der Studie von Johnson, Shala, Sejdijaj, Odell und Dabichevci angewandt wurden, sollte eine Erfolgsquote von 98% für sich sprechen, zumal es auch nach 5 Monaten keine Rückfälle gab.
Die 714 Patienten von Sakai, Paperny, Mathews et al. (2001) wiesen eine Vielfalt von klinischen Problemen auf, wie Depressionen, Stress, chronische Schmerzen, Süchte, Panik, PTSD... Auch bei ihnen wurden signifikante Verbesserungen erzielt.
| Übersicht der Studien |
Phobien und Angstzuständen (Callahan, 1987; Leonoff, 1995),
Phobien und Wahnvorstellungen (Wade, 1990),
Posttraumatischen Störungen (Carbonell und Figley, 1995, 1996, 1999; Fifley, C. R. Carbonell, J. L. ,Boscarino, J. A. und Chang, J. A., 1999; Diepold und Goldstein, 2000; Johnson, Shala, Sejdijaj, Odell, and Dabichevci, 2001),
Höhenangst (Carbonell, 1997),
Blut - Spritzen - Verletzungen - Phobie (Darby, 2001),
Angst vor Publikum zu sprechen (Schoninger, 2001),
Andere klinische Probleme (Sakai, Paperny, Mathews, 2000; Pignotti und Steinberg, 2001) |
Die Wells-Studie ist es wert, etwas genauer betrachtet zu werden:
In dieser Studie haben der Psychologe Steve Wells und seine Kollegen in Australien und den USA die Wirkung von EFT (Emotional Freedom Techniques - die Technik der Emotionalen Freiheit) in der Behandlung von Ängsten gegenüber Kleintieren und Insekten untersucht. Die erste Gruppe, bestehend aus 19 Probanden, hat die Emotional Freedom Techniques (EFT) erlernt. Der 18-köpfigen Vergleichsgruppe wurde zur Angstbewältigung eine spezielle tiefe Atemtechnik beigebracht.
Die Ergebnisse sind beeindruckend. Bei der EFT-Gruppe zeigte sich eine erheblich größere Befreiung ihrer Angstsymptomatik und zwar einerseits in Bezug auf die Selbstbewertung des Stresslevels, sowie der Fähigkeit, sich nach der Behandlung diesen Tieren zu nähern. Interessant ist dabei, dass nach 6 und 9 Monaten dieser positive Effekt in derselben Intensität vorhanden war. Womit eine Langzeitwirkung durch die Behandlungen mit EFT bestätigt wurde.
Bei der Vergleichsgruppe trat ebenfalls eine Verbesserung der Symptome auf, diese war jedoch deutlich geringer.
Damit ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass EFT eine seriöse, wirksame Methode zur Behandlung von Ängsten und Phobien darstellt.
Quellen: Wells, S., Polglase, K., Andrews, H.B., Carrington. P., & Baker, A.H. (2000). Evalution of a Meridian Based Intervention, Emotional Freedom Techniques (EFT), for Reducing Specific Phobias of Small Animals. Journal of Clinical Psychology (in press)
Auch in der "Swingle-Studie" 1 beschäftigten sich Dr. P. Swingle und seine Kollegen mit der Wirkung von EFT, hier bei Opfern von Autounfällen. Diese Personen litten unter einem posttraumatischen Stress-Syndrom (PTSD), einem komplizierten, einschränkenden Formenkreis. Die Symptomatik kann unter anderem mit Albträumen, Furcht- und Angstausbrüchen, Panik-Attacken und weiteren Stresssymptomen einhergehen. Die Unfallopfer erlernten in zwei Sitzungen die Emotional Freedom Techniques. Nach etwa drei Monaten zeigten sich bei ihrer Gehirnwellenstruktur wesentliche positive Veränderungen. Bei der Bewertung der Stress-Skala gaben die Versuchspersonen eine Verbesserung an.
Quellen: Swingle, P., Pulos, L., & Swingle, M. (May 2000). Effects of a meridian–based therapy, EFT, on Symptoms of PTSD in auto accident–victims. Paper presented at the annual meeting of the Association for Comprehensive Energy Psychology, Las Vegas, NV).
Unbedingt erwähnenswert ist auch die Pilotstudie zum Thema Klaustrophobie von Lambrou, Pratt & Chevalier, (2001). Hierbei wurde der elektrische Hautwiderstand an den therapierten Akupunkturpunkten gemessen und zeigte deutliche Veränderungen.
Die umfangreichste aller Studien
| Zusammenfassung |
Feinsteinstudie, Stand der Forschung in Sachen Energiepsychologie. David Feinstein, ph.D und Joaquin Andrade, MD.
11 Kliniken
36 Therapeuten
14 Jahre
rund 29000 Patienten |
wurde von Dr. Andrade durchgeführt. Er studierte als junger Mann traditionelle Akupunktur in China und wendete diese Technik über 30 Jahre in eigener Praxis an. Als er die Energiepsychologische Behandlungsmethode in den USA kennen lernte war er begeistert und führte diese in 11 Kliniken in Argentinien und Uruguay ein. In dieser allgemeinen Studie haben 36 Therapeuten über einen Zeitraum von 14 Jahren rund 29.000 Patienten therapiert.
Während bei der allgemeinen Studie keine Kontrollgruppen verwendet wurden, sind zahlreiche Unterstudien mit Vergleichsgruppen durchgeführt worden. Die größte dieser Unterstudien umfasste 5000 Patienten mit Angststörungen und erstreckte sich über fünfeinhalb Jahre. Die eine Hälfte der Testpersonen wurde mit Verhaltenstherapie (ggf. Medikamentenunterstützung) und die Vergleichsgruppe mit der Energiepsychologischen Behandlungsmethode behandelt. Im Ergebnis zeigte es sich, dass die Energietherapie effektiver war als die Verhaltenstherapie und dies bei geringerer Behandlungsdauer.
Vergleich:
5000 Patienten mit Angststörungen bei Therapieende |
| |
Leichte Besserung |
Komplette Symptomfreiheit |
Verhaltenstherapie/
Medikamente |
63 % |
51 % |
| Energiepsychologische Behandlung |
90 % |
76 % |
|
Eine Sammlung mit 37 wissenschaftlichen Studien
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